2024 Kornaten

Wo Gott die Steine ins Meer warf und wir die Segel setzten.

Kroatien im September 2024. Wir stachen von der Marina Sukošan aus in See, um die Kornaten zu entdecken – jenen legendären Archipel, den Gott der Sage nach aus übrig gebliebenen weißen Steinen schuf. Er warf sie einfach ins Meer, sah das wunderschöne Ergebnis und beschloss: Das ist die Krönung meiner Arbeit. Tatsächlich sind die 89 Inseln des Nationalparks seit 1980 unter Schutz gestellt – die dichteste Inselgruppe im gesamten Mittelmeer.

Unsere Route führte uns von Sukošan zunächst nach Vrgada, Skradin und Pakoštane, bevor wir Kurs auf die unbewohnte Insel Kakan nahmen. Hier offenbarte sich uns die sogenannte „Karibik-Bucht“ – eine Traumbucht mit türkisfarbenem Wasser, so klar, dass der helle Steingrund in der Tiefe leuchtete wie ein Juwel. Das Wasser war tatsächlich paradiesisch, perfekt zum Baden, Stand-Up Paddle fahren und für ausgiebige Sprünge vom Boot. Die Crew verbrachte eine unvergessliche Nacht auf Boje in dieser magischen Bucht.​

Ein kulinarisches Highlight war unser gemeinsames Abendessen in der Grillbar BABALU, wo Luisa und Ivo uns mit frischem Fisch und gegrilltem Gemüse verwöhnten. Die familiäre Atmosphäre und das authentische Essen machten diesen Abend zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis für die gesamte Crew.​

Das absolute Highlight aber war Skradin. Die malerische Stadt mit ihren roten Ziegeldächern, die vor weißen Felsen und grünen Hängen hervorleuchtete, bot uns den perfekten Ausgangspunkt zum Krka-Nationalpark. Der Besuch der Krka-Wasserfälle – allen voran des beeindruckenden Skradinski Buk mit seinen 17 Fallstufen und 45,7 Metern Gesamthöhe – war atemberaubend. Über hölzerne Stege wanderten wir durch eine Landschaft, in der das Wasser über Travertinbarrieren in die Tiefe stürzt und alte Wassermühlen noch von vergangenen Zeiten erzählen.​

Diese Woche auf den legendären Gewässern der Kornaten – zwischen göttlichen Steinwürfen, paradiesischen Ankerbuchten, tosenden Wasserfällen und herzlicher kroatischer Gastfreundschaft – war ein unvergessliches Abenteuer, das die Crew zusammenschweißte und allen Jugendlichen zeigte, was möglich ist, wenn man gemeinsam als Crew über sich hinauswächst.

1000 Dank an die Sponsoren des Törns

Edith-Haberland-Wagner Stiftung, Klaus Höchstetter-Stiftung, sailwithus, YACHT-POOL, Familie Meister

Stimmen der TeilnehmerInnen

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